Dresden Soul Symphony bringt auch die Mutti zum swingen

Dieses Wochenende verschlug es mich spontan auf folgendes Konzert:

Die “Dresden Soul Symphony”, das wohl mutigste musikalische Experiment in der Geschichte des MDR hat am Wochenende seine Premiere gefeiert. Vier international renommierte Sänger, die im Soul und R’n'B zu Hause sind, eine vierköpfige Band und das 130-köpfige MDR-Sinfonieorchester unter der Leitung von Jun Märkl – da trafen Welten aufeinander. Sensationell, wie diese beiden musikalisch so verschiedenen Welten miteinander harmonierten.

Mehr als 20 Songs aus den besten Jahren der Soul-Ära spielen Band und Orchester. Die vier Sänger wechseln sich ab. Joy überzeugt bei Klassikern wie “This is a man’s world”, Bilal gibt den Entertainer und schmettert die Up-Tempo-Nummern. Dweles soulige Stimme glänzt bei ruhigen Songs wie “Take me to the river”. Und Tweet erzeugt, wann immer sie zum Mikro greift, eine Gänsehaut. (Quelle: Mdr Sputnik)

Man ist ja inzwischen gegenüber übertriebenen Marketingtexten abgestumpft. In diesem Fall stimmt ausnahmsweise jeder Satz! Jetzt bin ich froh, dieses Konzert nicht verpasst zu haben. Wer etwas mit Soul/Funk anfangen kann, sollte sich die im August erscheinende CD oder DVD des Konzertes vormerken.

Ps. Hat jemand die Liveübertragung im MDR Sputnik mitgeschnitten und kann sie mir zu Verfügung stellen?

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