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	<title>Marios Braindump &#187; politics</title>
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		<title>Economic Crisis coming faster than Great Depression</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 09:38:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mario</dc:creator>
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		<category><![CDATA[economy]]></category>
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		<description><![CDATA[Since weeks  the media is reporting about the severity of the current economic crisis, comparing it with the Great Depression (GD) that began 1929. However, to me this seemed like a historic exaggeration since I couldn&#8217;t really rediscover the severe effects of the GD in the current crisis. However, I now found some figures that [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Since weeks  the media is reporting about the severity of the current economic crisis, comparing it with the Great Depression (GD) that began 1929. However, to me this seemed like a historic exaggeration since I couldn&#8217;t really rediscover the severe effects of the GD in the current crisis. However, I now found some figures that changed my mind.</p>
<p>In this <a href="http://www.voxeu.org/index.php?q=node/3421">article</a>, the authors compare different economic metrrices of both times. The astonishing image that emerges is that the current crisis has already reached a great deal of the intensity of GD, but much faster. For example, we have already reached about 70% of the decrease in stock market value and about 35% of the decrease in world industrial output compared to the worst values during great depression. I find that a quite surprising result considering  the known social and political consequences of the GD. (Figure courtesy of <a href="http://www.zeit.de/online/2009/16/bg-krise">Zeit Online</a>)</p>
<div id="attachment_288" class="wp-caption alignnone" style="width: 390px"><img class="size-full wp-image-288" title="Stock Market Comparison (Zeit Online Graphics)" src="http://www.mfasold.net/blog/wp-content/uploads/crisisstockmarketzeit.jpg" alt="Stock Market Comparison (Zeit Online Graphics)" width="380" height="440" /><p class="wp-caption-text">Stock Market Comparison (from Zeit Online)</p></div>
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		<title>Ist der SPD nicht mehr zu helfen?</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Sep 2008 19:26:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mario</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[deutsch]]></category>
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		<description><![CDATA[Hier ein Ausschnitt aus der Rücktrtittsbegründung von Kurt Beck:
Ich habe dieses Amt übernommen, um meiner Partei zu helfen. Weil das nicht mehr möglich scheint, habe ich diese Konsequenz gezogen.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier ein Ausschnitt aus der <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,576839,00.html">Rücktrtittsbegründung von Kurt Beck</a>:</p>
<blockquote><p>Ich habe dieses Amt übernommen, um meiner Partei zu helfen. Weil das nicht mehr möglich scheint, habe ich diese Konsequenz gezogen.</p></blockquote>
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		<title>Verstehen Sie Ökostrom?</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jul 2008 21:06:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mario</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[politics]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich verstand es bis jetzt nicht. Nachdem im Bekanntenkreis bereits viele wechselten, quengeln nun auch die Mitbewohner und wollen zum Stromanbieter Lichtblick wechseln. Grundsätzlich bin ich demgegenüber neutral eingestellt, besitze aber eine natürliche Abneigung gegen Firmen die massenweise Klinkenputzer ins Rennen schicken. Und dies ist hier der Fall. Zeit sich mit dem Thema Ökostrom zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich verstand es bis jetzt nicht. Nachdem im Bekanntenkreis bereits viele wechselten, quengeln nun auch die Mitbewohner und wollen zum Stromanbieter Lichtblick wechseln. Grundsätzlich bin ich demgegenüber neutral eingestellt, besitze aber eine natürliche Abneigung gegen Firmen die massenweise Klinkenputzer ins Rennen schicken. Und dies ist hier der Fall. Zeit sich mit dem Thema Ökostrom zu beschäftigen.</p>
<p>Die Ökostrombranche boomte in den letzen Jahren immens. Zusammen mit den Anbietern, von denen es inzwischen über 500 gibt, mehrt sich auch die Kritik. <a href="http://www.ftd.de/unternehmen/handel_dienstleister/:Schummelei%20%D6kostrom/370451.html">Schummelei bei Ökostrom</a> titelte etwa die Financial Times Deutschland (FTD) und beschwört der Branche einen drohenden Imageverlust. Kann man die Kritik ernst nehmen und was sollte man bei der Wahl des Anbieters beachten? Und bringt es denn etwas für die Umwelt?</p>
<p><strong>Planung und tatsächlicher Verbrauch</strong></p>
<p>Die maßgebliche Kritik der FTD bezog sich auf den Stromeinkauf des Anbieters Lichtblick auf der Leipziger Strombörse EEX, auf welcher vorrangig konventioneller Strom gehandelt wird. Faktisch bezog der Anbieter aber nur eine kleine Menge und das aus verständlichen Gründen: Ökostromanbieter planen den Stromverbrauch für das Folgejahr und versorgen sich in diesem Umfang mit Ökostrom. Ist der tatsächliche Stromverbrauch der Kunden aber höher, werden die kleinen Differenzen meist durch konventionellen Strom ausgeglichen. Dieser kann kurzfristig an Strombörsen eingekauft werden. Ein Wasserkraftwerk lässt sich nun mal nicht in ein paar Tagen errichten, somit erscheint mir dieses Vorgehen logisch. Die Panikmache der FTD scheint in diesem Punkt übertrieben.</p>
<p>Weitere Quellen: <a href="http://www.lichtblick.de/img/home/080612_LichtBlick-Stellungnahme_zur_aktuellen_Diskussion_um_Oekostrom_von_LichtBlick.pdf">Stellungnahme Lichtblick</a>, <a href="http://www.ok-power.de/downloads/EnergieVision-Stellungnahme_2008-06-13.pdf">Stellungnahme Energievision</a></p>
<p><strong>Ökostrom: Lieber vegetarisch oder vegan?</strong></p>
<p>Bei soviel Anbietern ist ein Streit über die Qualität des eigenen Ökostroms vorprogrammiert.  Zwei konkurrierende Gütesiegel versuchen etwas Licht in das Stromdickicht zu bringen: Ok-power sowie &#8220;Grüner Strom&#8221;. Fachleute streiten verbissen über den Sinn dieses und jenen Siegels. &#8220;Grüner Strom&#8221; ist dabei das striktere: 100% des Stromes muss aus erneuerbaren Energien gewonnen werden und ein zusätzlicher Aufpreis muss in den Neubau entsprechender Anlagen fließen. Bei &#8220;Ok-power&#8221; muss ebenfalls 100% des prognostizierten Strombedarfs aus regenerativer Energie stammen, wobei Zertifikathandel erlaubt ist. &#8220;Ok-power&#8221; stellt ebenfalls sicher dass neue Anlagen durch den Verkauf von Ökostrom gefördert werden: 1/3 des Stromes muss in Anlagen erzeugt worden, die innerhalb der letzten 6 Jahre fertiggestellt wurden.</p>
<p><strong>Bringt es der Umwelt etwas?</strong></p>
<p>Nun zu den Haken an der Sache. Erstens: Ökostrom aus deutschen Wind- und Solarparks wird bereits vom Staat subventioniert und darf daher nicht weiter vermarktet werden. Da nur wenige Stromanbieter über unsubventionierte Kraftwerke verfügen, muss der Strom im Ausland gekauft werden. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten. Erstens: Der Kauf von Zertifikaten, welche  europaweit an Erzeuger von Strom aus regenerativen Energien vergeben werden. Dabei bezieht der Ökostromanbieter in Wirklichkeit &#8216;dreckigen&#8221; Strom und wäscht diesen mit Zertifikaten rein. Da aber in Nordeuropa sehr viele Wasserkrafwerke stehen, gibt es ein Überangebot und somit sehr geringe  Preise für diese Zertifikate (1 Cent/Kwh). Die geringen Erlöse für die Erzeuger ergeben einen zu geringen Anreiz zum Bau neuer, sauberer Kraftwerke &#8211; es bringt quasi nix!</p>
<p>Die zweite Möglichkeit besteht in direkten Kaufverträgen mit den Erzeugern regenerativer Energien. Vertraglich geregelt wird dieser Strom bis zu Grenze geliefert, der Erzeuger kauft für seine Kunden im Gegenzug günstigeren Normalstrom. Aufgrund der energieineffizienten Hin- und Herleitung von Strom ändert aber auch dies nicht die Zusammensetzung des Stromes aus der Steckdose; der an der Gegenstelle gekaufte Atom/Kohlestrom bleibt physisch hier. Zumindest auf dem Papier müsste sich der Verkäufer  Gegenstelle für den nun verwendeten &#8220;bösen Strom&#8221; schlecht fühlen. Aufgrund diverser Tricks passiert aber nicht einmal das. Auf der Rechnung des schwedischen Stromkunsumenten wird dennoch der dort erzeugen Energiemix ausgewiesen!</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Kurzfristig ändert der Wechsel zu einem Ökostromanbieter außer dem Logo auf der Stromrechnung wenig. Der Energiemix aus der Dose bleibt gleich. Positiver weise ändert sich selbst der Preis kaum, im Vergleich zu manchen Stadtwerken wird es sogar günstiger. Wegen des derzeitigen Überangebots an Strom aus Wasserkraft und wegen Etikettenschwindel erzeugt der Kauf von Ökostrom kaum wirtschaftliche Anreize zum Bau sauberer Kraftwerke. Man sollte auf die beiden Siegel &#8220;Grüner Strom&#8221; oder &#8220;Ok-Power&#8221; achten, denn diese fördern letzteres indirekt. Unterm Strich kann man sich vor allem über den von Ökostromanbietern erzeugten politischen Druck freuen, der von den großen, alteingesessen Firmen nicht zu erwarten ist.</p>
<p>Siehe auch: <a href="http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/Oekostrom;art271,2452527">Tagesspiegel,</a> Die Zeit vom 19.7.08</p>
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